Bioidentische Hormone: Der Schlüssel zu Fokus, Performance & zellulärer Gesundheit ab 35
Shownotes
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00:00:01: Wenn wir über das Thema Hormone und dass Älter werden von Frauen sprechen, befinden wir uns mitten in einem riesigen gesellschaftlichen als auch medizinischen Missverständnis.
00:00:11: Millionen von Frauen ab Mitte dreißig oder Anfang vierzig erleben schleichende Veränderungen die sie sich selbst oft nicht erklären können.
00:00:20: Es beginnt nicht mit dem plötzlichen Ausbleiben der Periode sondern viel subtiler!
00:00:26: Da ist diese unerklärliche tiefsitzende Erschöpfung, die auch durch ein langes schönes freies Wochenende nicht mehr verschwindet.
00:00:35: Da sind plötzliche Wortfindungsstörungen – eine diffuse innere Unruhe mitten am Tag, Schlafstörung in der zweiten Zyklushälfte oder einer emotionale Dünnhäutigkeit, die Frauen von sich selbst überhaupt nicht kennen!
00:00:50: Die Waage zeigt plötzlich mehr an, obwohl Ernährung als auch Training exakt gleich geblieben sind.
00:00:57: Der Gang zum klassischen Check-up bringt dann meistens nur die Standardantwort, dass organisch alles in Ordnung sei – die Laborwerte im Normbereich liegen und man eben mit dem normalen Stress des Lebens oder dem ganz normalen Älterwerden umgehen müsse.
00:01:15: Doch diese Symptome sind kein Schicksal, das man einfach stumm ertragen muss….
00:01:20: und sie sind auch kein psychisches Problem!
00:01:23: Sie sind der klare biochemische Hilferuf eines hormonellen Systems, das aus der Balance geraten ist.
00:01:31: Wenn wir den weiblichen Körper ab der Lebensmitte wirklich verstehen und unterstützen wollen müssen wir die Perspektive wechseln.
00:01:41: Weg vom reinen Verwalten von Mängeln hin zu einer präzisen zellulären Optimierung durch bioidentische Hormone!
00:01:50: Es geht hierbei nicht darum, die Natur zu bekämpfen oder mit der Schulmedizin in den Konflikt zu gehen.
00:01:57: Um zu verstehen, warum bioidentische Hormone einen so fundamentalen Unterschied machen müssen wir einen genauen Blick auf die weibliche Physiologie ab dem fünfundreißigsten Lebensjahr werfen.
00:02:26: Eines der großen Missverständnisse der Wechseljahre ist die Annahme das alle Hormonen gleichzeitig und linear absinken – das Gegenteil ist aber der Fall!
00:02:36: Der Prozess beginnt fast immer mit einem isolierten, schleichenden Rückgang von Progesteronen.
00:02:42: Progesteron ist das dominierende Hormon der zweiten Zyklushälfte, dass nach dem Eisprung im Gelbkörper gebildet wird.
00:02:52: Da ab Mitte dreißig jedoch nicht mehr in jedem Zyklos ein qualitativ optimaler Eissprung stattfindet, sinkt der Progesternonspiegel kontinuierlich!
00:03:04: Oestrogen hingegen bleibt oft noch jahrelang auf einem normalen oder sogar phasenweise überschießenden Niveau.
00:03:12: Dadurch entsteht ein relatives Ungleichgewicht, die sogenannte Oestrogendominanz.
00:03:19: Progesteron ist im weiblichen Körper der ultimative Gegenspieler zum Oestrogen und erfüllt im Nervensystem eine entscheidende Funktion.
00:03:29: Es wird im Gehirn zu allopregner nur Lohn verstoffwechselt, einem Neurosteroid das direkt an den Gabarezeptoren ansetzt.
00:03:37: Gaber ist der wichtigste beruhigende Botenstoff unseres Nervensystems.
00:03:43: Er wirkt wie eine körpereigene Bremse gegen Stress, Angst und Überreizung.
00:03:49: Fehlt das Progesteron, fällt diese schützende Bremsen weg.
00:03:54: Das ist der exakte biochemische Grund warum Frauen In dieser Phase plötzlich unter Panikattacken, Schlafstörungen und einer permanentem inneren Getriebenheit leiden können.
00:04:07: Das Nervensystem befindet sich in einem chronischen Sympathikus-Tonus dem Flucht oder Kampfmodus was wiederum die Ausschüttung von Cortisol triggert und die Regeneration komplett blockiert.
00:04:23: Im weiteren Verlauf der Jahre, meist Richtung Mitte oder Ende vierzig zieht dann auch der Oestrogenspiegel nach und beginnt massiv zu schwanken – bevor er schlussendlich absinkt.
00:04:35: Oestrogen genauer gesagt ist Radiol, ist jedoch weit mehr als nur ein Fortpflanzungshormon.
00:04:42: Es ist ein metabolischer Allrounder und ein wahrer Masterregulator für die weibliche Energie!
00:04:49: Oestrogen steuert die Glucoseaufnahme im Gehirn.
00:04:53: Wenn der Oestrogenspiegel sinkt, bricht der Energiestoffwechsel in bestimmten Gehirnarialen temporär um bis zu zwanzig bis dreißig Prozent ein – das ist die Ursache für den berüchtigten Brainfog also diesen dichten Nebel im Kopf unter dem so viele Sportlerinnen plötzlich leiden!
00:05:15: Zudem schützt Oestrogen die Insulin-Sensitivität der Zellen.
00:05:21: Fällt das OestrogEN weg, werden die Muskelzellen weniger empfänglich für Insulin.
00:05:27: Kohlenhydrate werden nicht mehr effizient in die Muskulatur geschleust um dort als Glycogenen für das Training gespeichert zu werden sondern landen vermehrt im wisteralen Fettgewebe.
00:05:40: Gleichzeitig ist Oestrogen der Schlüssel für den Erhalt der Knochendichte, der elastischen Gefäßfunktion und der Collagen-Synthese in Fasziensehen und Bändern.
00:05:53: Ein Mangel führt dazu dass die Regenerationszeiten nach dem Sport drastisch steigen und Verletzung an Gelenken zunehmen.
00:06:02: An diesem Punkt kommt die bioidentische Hormonersatztherapie ins Spiel Und hier müssen wir ganz sauber zwischen zwei Welten differenzieren, die in der Öffentlichkeit leider immer noch zusammengeworfen werden.
00:06:16: Auf der einen Seite stehen die synthetischen Hormonderivate – die jahrzehntelang standardmäßig eingesetzt wurden und durch große veraltete Studien in Verruf geraten sind.
00:06:29: Diese synthetische Gestagene und konjugierten Oestrogene sind chemisch verändert.
00:06:35: Ihre Molekülstruktur unterscheidet sich bewusst von den körpereigenen Hormonen, damit sie patentierbar sind.
00:06:43: Das Problem dabei ist dass Sie zwar an die Hormonrezeptoren im Körper andocken dort aber oft unvorhersehbare körperfremde Signale auslösen und die körpeneigende Entgiftung der Leber massiv belasten!
00:07:00: Bioidentische Hormone hingegen, die oft aus dem Naturstoff dioskinin der Jamswurzel im Labor exakt nachgebaut werden, besitzen eine molekulare Struktur, die zu einhundert Prozent identisch ist mit den Hormonen, die der weibliche Körper selbst produziert.
00:07:19: Wenn eine Frau bioidentisches Progesteron oder Estradiol einnimmt, erkennt der Körper dieses Molekül als absolut körpereigen an!
00:07:29: Es passt wie ein perfekter Schlüssel in das celluläre Schloss.
00:07:34: Es gibt keine körperfremden Nebenwirkungen oder toxischen Abbauwege, weil der Organismus exakt weiß wir dieses Hormon verstoffwechseln nutzen und über die Phase eins und Phase zwei Entgiftung der Leber wieder ausscheiden muss.
00:07:52: Es ist kein künstlicher Eingriff in die Biologie, sondern eine präzise Wiederherstellung des physiologischen Sollzustands.
00:08:01: Die sichere und effektive Anwendung dieser Therapie erfordert jedoch einen Höchstmaß an Individualität und das Verständnis der Applikationswege.
00:08:14: Bioidentische Hormone sollten niemals nach dem Gießkannenprinzip oder nach starrem Standardchemata eingesetzt werden!
00:08:22: Die Basis muss immer eine fundierte Labordiagnostik sein, idealerweise durch eine Kombination aus einer präzisen Serum-Blutuntersuchung und einer Analyse der Hormonmetaboliten um zu sehen wie der Körper die Hormone abbaut.
00:08:40: Ein ganz entscheidender Faktor beim Biohacking mit Hormonen ist der Weg – Wie das Hormons in den Körper gelangt!
00:08:48: Während bioidentisches Progesteron hervorragend oral, also als Kapsel am Abend eingenommen werden kann – weil es über den First-Passeffekt der Leber beruhigende Metaboliten bildet, die den Tiefschlaf fördern, verhält es sich bei Oestrogen völlig anders.
00:09:07: Bioidentisches Oestrogén sollte niemals geschluckt werden!
00:09:11: Wenn Oestrogen oral eingenommen wird, gelangt es direkt in die Leber und steigert dort die Produktion von Gerenungsfaktoren sowie des sexuell-hormonenbindenden Globuliens kurz SHBG.
00:09:27: Ein hohes SHBg bindet wiederum freies Testosteron und freies Oestrogen, wodurch die Hormone für die Zellen paradoxerweise unbrauchbar werden!
00:09:40: Deshalb wird bioidentisches Oestrogenen heute ausschließlich Transdermal, also als Gel oder Spray über die Haut appliziert.
00:09:48: Auf diesem Weg umgeht das Hormon die Leberpassage gelangt direkt in den Blutkreislauf und entfaltet an den Rezeptoren der Muskeln, Gefäße und des Gehirns eine schützende Wirkung ohne das Thrombose-Risiko zu erhöhen!
00:10:06: Doch wenn wir über die weibliche Biochemie und das hormonelle System in seiner Gesamtheit sprechen, müssen wir den Blick noch einmal deutlich weiten und über die reinen Wechseljahre hinausgehen.
00:10:19: Es betrifft nämlich nicht nur Frauen in den Vierzigern, sondern die Weichen für die hormonelle Gesundheit werden oft schon viel früher gestellt – hier stoßen wir direkt auf ein Thema, dass Millionen von jüngeren Frauen betrifgt!
00:10:35: Die Antibabypille, genauer gesagt die Mikropille.
00:10:39: Die breite Masse nutzt die Pille jahrelang als reines Verhütungsmittel ohne zu verstehen was dieser tägliche Eingriff auf zellulärer Ebene anrichtet.
00:10:51: Aus endokrinologischer Sicht ist die Pilla keine Hormontherapie sondern eine hormonelle Stilllegung.
00:10:59: Die synthetischen Ethynyl, Estradiole und Gestagene in der Pille fluten die Rezeptoren und signalisieren dem Gehirn über eine negative Rückkopplungsschleife – die körpereigende Produktion in den Eierstöcken komplett einzustellen.
00:11:18: Der natürliche pulsatile Rhythmus von Oestrogen- und Progesteronen, der für die weibliche Energie, die Knochendichte wird komplett flachgelegt.
00:11:31: Das, was Frauen unter der Pille als Periode erleben ist keine echte Menstruation sondern eine reine hormonelle Abbruchblutung in der Pillenpause.
00:11:43: Wenn Frauen dann beschließen die Pille abzusetzen sei es wegen eines Kinderwunsches oder weil sie sich nach mehr Natürlichkeit sehen bricht das System oft komplett zusammen.
00:11:59: Die Eierstöcke sind nach jahrelangem Tiefschlafträge und der Körper schafft es oft monatelange nicht wieder einen regelmäßigen Einsprung, um damit ausreichend bioidentisches Progesteron zu produzieren.
00:12:15: Die Folgen können sein massiver Haarausfall – das plötzliche Auftreten von zystischer Acne im erwachsenen Alter, extreme Zykluschwankungen.
00:12:28: Hier wird die bioidentische Hormontherapie, insbesondere der temporäre und zyklusfasengerechte Einsatz von bioidentischem Progesterone in der zweiten Zyklushälfte zu einer extrem wertvollen Brücke um das sensible Feedback-System zwischen Gehirn und Eierstöcken sanft wieder aufzuwecken und den Körper aus der Postpill-Crease zu führen.
00:12:55: Ein weiterer fataler Nebeneffekt der Antibabypille, der die Brücke zu unseren Sportlerinnen schlägt ist die massive Erhöhung des sexuell hormonbindenden Globulins des SHBG in den Leber.
00:13:10: Die synthetischen Hormone stimulieren die Leber so stark dass sie enorme Mengen dieses Transportproteins ausschüttet!
00:13:22: SHBG funktioniert im Blut wie ein Schwamm.
00:13:25: Es bindet die freien biologisch aktiven Hormone, vor allem das Testosteron.
00:13:32: Testosteronen wird fälschlicherweise oft als reines Männerhormon abgetan – ist aber für Frauen absolut lebensnotwendig!
00:13:41: Es steuert unseren Antrieb unsere Libido den Muskelaufbau und die Regeneration des Bindegewebes und die celluläre Lipolyse, also die Fettverbrennungen.
00:13:53: Unter der Pille ist das freie Testosteron durch das hohe SABG oft fast nicht mehr messbar.
00:14:01: Das ist der biochemische Grund warum viele junge Frauen trotz harten Trainings in Fitnessstudio kaum Muskeln aufbauen unter chronischer Cellulite leiden sich permanent antriebslos fühlen und die Regeneration nach dem Sport Tage dauert.
00:14:21: Das erschreckende ist, selbst Jahre nach dem Absetzen der Pille bleibt der SHBG-Spiegel bei vielen Frauen chronisch erhöht.
00:14:30: Wenn wir hier nicht mit einer gezielten Mikronährstoffstrategie und gegebenenfalls mit bioidentischen Hormonen gegensteuern, bleibt das hormonelle Potenzial dauerhaft blockiert.
00:14:43: Um das hormonelles Orchester komplett zu verstehen müssen wir uns auch die Verbindung zwischen den Geschlechtshormonen und zwei weiteren Schlüsseldrüsen ansehen, der Schilddrüse und den Nebennieren.
00:14:57: Diese drei Systeme bilden eine untrennbare Achse, die in der funktionellen Medizin als OAT-Achse bezeichnet wird.
00:15:05: Östrogen, Nebenniere, Schildrüse.
00:15:09: Wenn an einer Stelle dieses Dreiecks ein Ungleichgewicht entsteht, geraten die anderen beiden zwangsvorausgesetzt in Zwangsen.
00:15:20: Nehmen wir das Beispiel der chronischen Stressbelastung – die bei modernen leistungsorientierten Frauen fast zum Alltag gehört!
00:15:29: Wenn die Nebennieren permanent cortisol ausschütten müssen weil Job-, Familie-intensives Training und zu wenig Schlaf den Körper fordern, klaut sich der Organismus dem Baustein Pregnenolon um daraus Cortisol statt Progesterone zu bauen.
00:15:50: Das nennt man den Pregnenolonstileffekt.
00:15:53: Der Stress klaut dir also direkt da ein Berührungshormon progesteron und befeuert die Oestrogendominanz.
00:16:02: Gleichzeitig blockiert ein chronisch hoher Cortisolspiegel die Umwandlung des Trägen Schilddrüsenhormons TIV in die aktive Stoffwechselaktive Form TIII.
00:16:15: Das Ergebnis ist eine funktionelle Schilddrüsenunterfunktion, obwohl die Laborwerte für den TSH-Wert beim Arzt oft noch völlig unauffällig anzeigen.
00:16:27: Die Frau hat plötzlich einen trägen Stoffwechsel friert ständig leidet unter Verstopfung und Wassereinlagerungen.
00:16:35: Das alles nur, weil der Stress über die Nebenniere das hormonelle Gleichgewicht zerstört hat.
00:16:42: Hier sieht man ganz deutlich warum bioidentische Hormone niemals isoliert betrachtet werden dürfen.
00:16:49: Wenn wir bioidentisches Progesteron geben ohne gleichzeitig das Cortisolmanagement über den Parasympathikus zu optimieren verpufft die Wirkung, weil der Körper das Hormon im zellulären Stressfeuer sofort wieder verbrennt.
00:17:08: Besonders für sportlich aktive Frauen, die im Kraftsport beim High Rock oder im Ausdauersport wie dem Triathlon zu Hause sind ist die hormonelle Balance der entscheidende Game Changer für die Leistungsfähigkeit ab der Lebensmitte.
00:17:25: Viele Athletinnen versuchen gegen die biologischen Veränderungen anzutrainieren.
00:17:30: Wenn die Leistungsfähigkeit sinkt oder das Gewicht steigt, erhöhen sie das Trainingsvolumen und senken die Kalorienzufuhr.
00:17:39: Aus biochemischer Sicht ist das jedoch ein fataler Fehler – wenn dem Körper Oestrogen- und Progesteron fehlen befindet sich die zelluläre Regeneration ohnehin im Rückstand!
00:17:53: setzt man nun noch härtere Trainingsreize und ein Energiedefizit oben drauf, explodiert der Cortisol-Spiegel.
00:18:02: Chronisch hohes Cortisol baut Muskelgeweber abschwächt das Immunsystem und blockiert die Schilddrüsenfunktion.
00:18:12: Die Frau manövriert sich direkt in einen Übertrainingssyndrom und eine metabolische Stagnation.
00:18:19: Die bioidentische Hormontherapie setzt genau hier an.
00:18:24: Sie stellt die celluläre Erholungsfähigkeit wieder her, sie sorgt dafür dass die Proteinsynthese in der Muskulatur nach einem harten Reiz optimal funktioniert das die Glycogen-Speicher effizient gefüllt werden und dass das Nervensystem nachts in den Tiefschlaf findet indem die eigentlichen Reparaturprozesse und die Ausschüttung von Wachstumshormonen stattfinden.
00:18:52: Ein extrem wichtiger, aber in der klassischen Praxis oft vernachlässigter Aspekt bei der transdermalen Anwendung von bioidentischem Oestrogen ist zudem die celluläre Rezeptorensensitivität.
00:19:07: Damit das Estradiolgiel, das über die Haut aufgenommen wird an den Zellen überhaupt wirken kann, müssen die Rezeptoren auf den Zellmembranen frei und empfänglich sein.
00:19:19: Und hier spielen zwei Faktoren eine entscheidende Rolle – chronische Entzündung.
00:19:30: Zu viele hochverarbeitete Pflanzenöle mit einem schlechten Omega-III zu Omega VI Verhältnis konsumiert, verhärten die Zellmembranen.
00:19:41: Die Rezeptoren werden quasi taub!
00:19:44: Du kannst dann theoretisch genügend Hormone im Blut haben – aber das Signal kommt im Inneren der Zelle in den Mitochondrien überhaupt nicht an….
00:19:55: Deshalb ist die Zufuhr von hochdosierten Marinen Omega-III Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, die absolute biochemische Basistherapie um die Zellmembranen wieder flüssig und durchlässig zu machen damit die bioidentische Therapie ihre volle Wirkung entfalten kann.
00:20:17: Auch Mikronährstoffe wie Zink und Selen sind unverzichtbare Co-Faktoren, da sie direkt an der Struktur der Hormonrezeptoren beteiligt sind.
00:20:28: Ohne Zink kann der östrogenen Rezeptor seine DNA Bindung im Zellkern nicht korrekt ausführen – es zeigt sich immer wieder!
00:20:38: Hormone sind die Boten, aber die Mikronährstoffe und die Fettqualität deiner Nahrung bestimmen ob die Botschaft überhaupt gelesen wird.
00:20:48: Zuletzt müssen wir über den Abbau der Hormones sprechen denn hier liegt das größte Sicherheitsrisiko wenn man dem Prozess nicht ganzheitlich begleitet.
00:20:59: Wenn wir dem Körper bioidentische Hormonen zuführen müssen diese nach getaner Arbeit auch wieder sicher ausgeschieden werden.
00:21:07: Das ist die Aufgabe der Leber-Darmlogistik.
00:21:11: In der Phase I Entgiftung der Lebe wird das Oestrogen in verschiedene Metaboliten umgewandelt, hier gibt es einen guten Weg den sogenannten zwei Hydroxieweg der Zellschützen wirkt und es gibt den riskanten sechzehn Hydroxyweg sowie den Vierhydroxyweg, die als potenziell Gewebe verändert gelten und Zellstress im Brust- und Gebärmuttergewebe auslösen können.
00:21:41: Welchen Weg Deine Leber wählt hängt maßgeblich von Deiner Genetik und Deiner Ernährung ab?
00:21:47: Durch den gezielten Einsatz von Kreuzblütle-Extrakten wie Indole III, Cabinol oder die Indolyl Methan kurz DIM können wir die Leberenzyme biochemisch so triggern dass sie das Oestrogen fast ausschließlich über den sicheren gesunden Pfad abbauen.
00:22:09: Danach folgt die Phase II Entgiftung, die sogenannte Methylierung, die zwingend auf ausreichende Methylgruppen angewiesen ist.
00:22:17: Welche wir über aktivierte B-Vitamine wie Methylfolat und B-II zuführen?
00:22:24: Ist die Leber fertig, wandern die Hormonabbauprodukte in den Darm um ausgeschieden zu werden.
00:22:31: Wenn eine Frau nun unter einer Trägenverdaung, einer Dysbioso- oder Verstopfung leidet kommt ein bestimmtes Enzym der Darmbakterien ins Spiel.
00:22:41: Die Beta-Glucoron-Säure.
00:22:44: Dieses Enzym spaltet die mühsam entgifteten Hormone im Darm wieder auf so dass sie reaktiviert und über die Pfortader zurück zur Leber transportiert werden.
00:22:55: Das nennt man den enterohepatischen Kreislauf.
00:22:59: Der Körper verarbeitet quasi seine eigenen Hormonabfälle mehrfach.
00:23:04: Das macht deutlich, warum eine optimale Darmgesundheit ein funktionierender Geilenfluss und eine ballerstoffreiche Ernährung die absolute Grundvoraussetzung für jede bioidentische Hormontherapie sind!
00:23:21: Nur wenn die Ausscheidungslogistik perfekt funktioniert, ist das Biohacking mit Hormonen absolut sicher und hocheffektiv.
00:23:31: Es ist mir vollkommen wichtig zu betonen dass bioidentische Hormone kein Lifestyle Trend oder Allheilmittel sind, dass man ohne Verstand konsumiert.
00:23:44: Hocheffizientes medizinisches Werkzeug, das in die Hände von erfahrenen spezialisierten Fachärzten und endokrinologen gehört.
00:23:56: Die moderne funktionelle Medizin arbeitet hier Hand-in-Hand mit der
00:24:01: Naturwissenschaft.".
00:24:03: Das Ziel ist es nicht, den Alterungsprozess künstlich aufzuhalten sondern den hormonellen Verfall der durch unsere moderne stressige Lebensweise oft viel zu früh und zu drastisch einsetzt sanft auszugleichen.
00:24:20: Hormone arbeiten niemals isoliert.
00:24:22: sie agieren wie ein großes fein abgestimmtes Orchester.
00:24:26: wenn wir an einer Stellschraube drehen beeinflussen wir immer auch die Schilddröse, die Nebennieren und den Insulinstoffwechsel.
00:24:35: Deshalb funktioniert eine bioidentische Hormontherapie auch nur dann perfekt wenn das Fundament stimmt!
00:24:43: Keine Hormonencreme der Welt kann chronischen Schlafmangel einer entzündlichen Ernährung einen Trägen Lymphfluss oder massiven mentalen Stress komplett kompensieren?
00:24:58: Biohacking bedeutet alle Puzzleteile zusammenzufügen.
00:25:02: Die Optimierung des Lebensstils, das gezielte Nährstofftiming die thermischen Reize wie Kälte und Sauna und bioidentische Hormontherapie bilden zusammen die ultimative Synergie für Langlebigkeit und funktionelle Gesundheit.
00:25:21: Frauen sollten aufhören zu glauben, dass sie ab einem bestimmten Alter an Vitalität verlieren müssen.
00:25:28: Der Verlust von Hormonen bedeutet nicht, das du deine sportlichen oder persönlichen Ziele aufgeben musst!
00:25:35: Wenn du die biologischen Abläufe verstehst und deinem Körper exakt die Moleküle zurückgibst – die ihm physiologisch fehlen -, kannst du deine Leistungsfähigkeit, deine mentale Klarheit und deine Lebensfreude auf einem maximalen Niveau halten.
00:25:53: Es braucht den Mut, die eigene Gesundheit proaktiv in die Hand zu nehmen, die richtigen Fragen zu stellen und sich eine individuelle zelluläre Strategie zu erarbeiten.
00:26:08: Die Biochemie deines Körpers ist formbar Und mit dem richtigen Werkzeug der bioidentischen Therapie kannst du das Fundament für ein starkes, energiegeladenes und gesundes Leben legen.
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